Mittwoch, 7. März 2018

Marie - Steven Uhly

Hallo!

Ich habe von dem btb-Verlag das Buch "Marie" zugeschickt bekommen und möchte mich dafür von Herzen bedanken.
"Marie" ist eine Fortsetzung von dem Buch "Glückskind". Den Roman kann man unabhängig von dem ersten lesen, aber wenn ihr nicht gespoilert werden wollt, dann lest diese Rezension lieber nicht.
Viel Spaß beim Lesen!

LG Eva

Bild (c) privat | Cover (c) btb Verlag




Autor: Steven Uhly
Verlag: btb-Verlag
Preis: [Taschenbuch]: 10,00 EUR
Seiten:272











Der Klappentext:


Der zwölfjährige Frido erzählt seiner kleinen Schwester Chiara eine aufwühlende Gutenachtgeschichte. Sie handelt von einem alten Mann, der ein Baby stiehlt. Als Chiara kurz darauf ihrer Mutter davon erzählt, reagiert diese schockiert. Im Affekt schlägt sie ihre Tochter. Von diesem Moment an gerät die kleine Familie aus dem Gleichgewicht. Veronika Kelber reibt sich auf zwischen ihrem Leben als Alleinerziehende und dem Anspruch, eine gute Mutter zu sein. Und dann ist da noch der Schmerz einer unsichtbaren Wunde, Schuldgefühle und die Erinnerung an ein furchtbares Versagen...

Quelle:  [Amazon]


Das Cover:


Obwohl das Cover sehr schlicht ist und nicht den Inhalt wiederspiegelt, finde ich es sehr schön. Der Hintergrund ist schwarz und mit goldenen Sprenkeln verziert. Der Buchrücken ist golden, was auch sehr schön im Bücherregal aussieht.

Die Charaktere:


Es gibt eigentlich keinen "richtigen Hauptcharakter", da die Erzählweise in der Olympischen Perspektive ist, und dann aus der Sicht alle verschiedenen Personen.
Die wichtigsten Personen in der Geschichte sind allerdings Veronika Kelber, Frido, Mira und Chiara. Veronika, die Mutter der drei Kinder, hat in ihrem erbärmlichen Leben schon viel durchmachen müssen und ist nun viel zu überfordert mit ihren drei Kindern. Dementsprechend verhält sie sich auch. Sie schlägt ihre Kinder wen sie etwas Unrechtes tun und sie zeigt ihnen so gut wie gar nicht, wie lieb sie die Kinder hat.
 Frido, das älteste der Kinder, muss für seine zwölf Jahre sehr viel Verantwortung übernehmen. Obwohl er so jung ist, ist er "der Mann im Haus" und muss sich täglich um seine beiden kleinen Schwestern kümmern, da die Mutter das nicht auf die Reihe bringt.
Mira ist die ältere Tochter. Mit ihren zehn Jahren fühlt sie sich erwachsen und will das tun, was "Erwachsene" bzw. Jugendliche machen. Sie hat schon einen Freund, die Schule ist ihr mehr oder weniger egal und sie möchte die meiste Zeit nur in Ruhe gelassen werden.
Chiara ist die jüngste in der Familie. Sie ist sechseinhalb Jahre alt, und verhält sich so, wie es für Kinder in ihrem Alter ganz normal ist. Sie hat die ganze Welt lieb, glaubt immer an das Gute und geht naiv durch die Welt. Das kommt leider nicht ganz so gut bei der Familie an, und sie wird mehrmals heftig enttäuscht.

Meine Meinung:


Ehrlich gesagt, wusste ich gar nicht, dass das ein 2. Teil ist, als ich das Buch angefragt hatte.
Erst nachdem ich das Buch in den Händen hatte, habe ich hinten gelesen, dass das eine Fortsetzung von "Glückskind" ist. Aber ich habe mir gesagt, erstmal reinlesen und schauen ob man  das Buch auch ohne den ersten Band vorher gelesen zu haben, lesen kann. Also bin ich mit niedrigeren Erwartungen an das Buch rangegangen, weil ich geglaubt habe, dass ich mir doch erst den ersten Band kaufen muss.
Allerdings waren meine Sorgen unbegründet. Ich lüge nicht, nach dem ersten Kapitel hielt mich das Buch gefangen und ließ mich nicht mehr los, weil es etwas so Spezielles ist. Kein 08/15 Buch mit einer Story, die man gefühlt schon hunderte Male gelesen hat. Die Geschichte rund um die Familie von Chiara hat mich so gefesselt, dass ich das Buch nur noch schwer aus der Hand legen konnte und ich nur noch wissen wollte, wie es ausgeht.

Es fällt einem schon zu Beginn auf, dass die Erzählweise keine gewöhnliche ist. Ich gebe zu, ich bin mehr an den Jugendschreibstil gewohnt, sodass diese Erzählperspektive neu für mich war. Sie ist aus der olympischen Erzählweise und nicht aus der Sicht des Personalen Erzählers, wie man es sonst kennt, sondern vom auktorialem Erzähler.

Fazit:

Das Buch hat mich richtig begeistert. Man braucht gar nicht den ersten Teil gelesen zu haben, um in die Handlung hineinzukommen. Es ist eine Geschichte, die man noch nicht oft gelesen hat und bei der es auch nicht langweilig wird.

Endfazit: Für jeden geeignet, egal ob alt, jung, Frau, Mann. Eignet sich auch sehr gut als Schullektüre.

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Dieses Buch wurde mir von dem Verlag kostenlos zugeschickt worden, und enthält deshalb Werbung diesen Verlag.

1 Kommentar:

  1. Hey liebe eva, ich finde das buch klingt echt gut und ich möchte es auch mal lesen, da du es in so hohen tönen lobst (und ich würde sagen wir haben ungefähr den gleichen büchergeschmack😉).
    Ich finde deinen blog echt gut, mach weiter so😘
    LG deine sarah

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